Link verschicken   Drucken
 

Jubiläum Deutsche Teddy-Stiftung 2018 Magische Momente mit Illusionist Hans Klok

12.03.2018

Inge und Manfred Caspers Gewinner beim Kauf von Teddy-Stickern der Spendenaktion der Tageszeitungen Anzeiger für Harlingerland und Jeversches Wochenblatt.

BREMEN. „Wir sind total gespannt, wie das ,Meet & Greet‘ mit Hans Klok, dem schnellsten Illusionisten der Welt, sein wird“, sagt Inge Caspers aus Holtgast, als sie und ihr Mann Samstagmorgen von Produktmanagerin Birte Dierks mit dem Promo-Mobil des Verlages abgeholt wurden. Ihr Mann, Manfred Caspers, gewann den Hauptpreis der Weihnachtsspendenaktion der Tageszeitungen Anzeiger für Harlingerland und Jeversches Wochenblatt, bei der zahlreiche Leser Teddy-Sticker für den guten Zweck kauften. Pro erworbenen Sticker konnte die Deutsche Teddy-Stiftung mit Sitz in Esens einen Teddybär einkaufen – zusammen kamen 3711 neue Teddys. Verstaut in Rettungs- und Polizeiwagen sowie Feuerwehrfahrzeuge werden sie an Kinder verteilt, die in schlimme Notlagen geraten, mit dem Ziel ihnen Trost zu spenden.

 

„Ich kaufte vergangenes Jahr zwei Sticker beim Anzeiger für Harlingerland in Esens. Einen für mich und einen für meinen Mann. Die Aktion und die Idee der Teddy-Stiftung sagten mir sehr zu, weil Kindern geholfen wird. Ich habe selber eine Tochter, einen Sohn und eine kleine Enkeltochter und wollte die Teddy-Stiftung unbedingt unterstützen“, erinnert sich die 52-Jährige. Allerdings gewann nicht sie, sondern ihr Mann den Hauptpreis. Und der fiel aus allen Wolken, als der Anruf von der Zeitung kam, dass er das magische „Meet & Greet“ mit Hans Klok und den Besuch seiner neuen Show „House of Mystery“ für zwei Personen im Musical-Theater Bremen gewonnen hatte. Damit verbunden war jetzt ein Rundum-Sorglos-Paket mit Mittagessen im Bremer Ratskeller und Begleitung vor Ort.

 

„Ich spiele Theater und habe viele Inszenierungen gesehen, aber eine Zaubershow habe ich noch nicht miterlebt“, sagte Manfred Caspers vor der Show. Und dann ging es los: Es wird dunkel, mystische Musik erklingt und Zeitungsausschnitte mit mysteriösen Vorfällen werden auf einer Leinwand gezeigt. Eine winzige, freistehende Kiste erscheint auf der Bühne. Aus ihr kriechen dunkle Wesen in aufwendigen Kostümen heraus. Und plötzlich steht auch der Niederländer Hans Klok auf der Bühne und stellt sich dem Publikum in Bremen vor: „Ich spreche Deutsch wie Rudi Carrell und sehe aus wie Linda de Mol.“

 

Dann erzählt er vom Magier Alfredo Cordoni, der in seinem „House of Mystery“ die brillantesten Zauberer seiner Zeit versammelte und sich deren Illusionen zu Eigen machte, die er in einem Buch festhielt. Klok begibt sich während seiner fast zweistündigen Show auf die Suche nach dem Buch und begegnet Hexen, Kreaturen aus dem alten Ägypten und Mönchen.

 

Der Illusionist selbst wird auf einem Schwert aufgespießt, lässt sich von Schwertern durchbohren und verbindet geschlossene Metallringe miteinander und löst sie wieder voneinander. „Ich frage mich, wie der das macht“, rätselte Inge Caspers. Ein Höhepunkt der Show ist, als die neunjährige Charlotte aus dem Publikum auf die Bühne geholt wird. „Wollen wir einen netten oder unheimlichen Trick machen“, fragt Klok das Mädchen. „Einen netten“, sagt sie und legt sich auf eine Kiste. „Denk an etwas Leichtes“, sagt Klok und bewegt seine Hände. Kurzerhand bricht die Kiste auseinander und Charlotte schwebt in der Luft. „Ah, da ist ja nichts mehr“, kreischt das Mädchen, das an Cola-Light dachte, wie sie später verrät, und blickt auf den Boden. Mit 15 blitzschnellen und zugleich verblüffenden Tricks in fünf Minuten macht Klok seinem Ruf als „schnellster Magier der Welt“ alle Ehre.

 

Neben Hans Klok sind internationale Zirkus-Artisten in die Story integriert. So zeigt das ukrainisch-kanadische Duo „La Vision“ eine kraftvolle Körperakrobatik, und das Schlangenmädchen Zhu Guiping demonstriert ihre Beweglichkeit.

Nach der Show ging es dann für Inge und Manfred Caspers zum „Meet & Greet“. Klok begrüßte das Ehepaar und signierte für beide je ein Programmheft. „Ich arbeite schon an der nächsten Show“, sagte er.

 

Mit dabei an diesem Tag war auch Detlev Schilling, Botschafter und Beirat der Deutschen Teddy-Stiftung. Er ist per Du mit den Stars und fotografierte bereits mehr als 80 Prominente mit dem Tröstebären der Teddy-Stiftung und hatte das Treffen mit Klok vereinbart. Als der Illusionist Detlev Schilling und den Teddybären sah, lächelte er, schnappte sich den Teddy und posierte mit Inge und Manfred Caspers für ein Erinnerungsfoto. „So hautnah kommt man sonst selten an die Stars heran“, sind sich Inge und Manfred Caspers auf der Rückfahrt einig.

 

Text: Katrin von Harten-Wübbena, Anzeiger für Harlingerland, Ostfriesisches Tageblatt